Unterwegs sein und sich orientieren

Sinneslabyrinthe und Irrgärten

Baumstammsitzgruppe

Baumstammsitzgruppe aus Robinien mit Sternwuchs

Labyrinth mit Wasserspielstelle

Labyrinth mit Wasserspielstelle, Fussfühlpfad und Kuschelgrube

Durch das Duftbeet ins Labyrinth

Durch Beerensträucher und Duftbeet ins Labyrinth

Den roten Faden aufnehmen, ins Innere vordringen, den (Lebens-) Weg suchen, einen Ausweg finden: Kinder lieben die Herausforderung sich in einem Labyrinth zu bewegen. Labyrinthe gehören zu den ältesten Symbolen der Menschheit, schon vor 5000 Jahren gaben bronzezeitliche Felsritzungen Hinweise darauf. Das Labyrinth ist im Christentum seit dem Mittelalter Symbol für die Suche nach dem Heil. Das Muster ist Sinnbild für den Weg des Menschen zu Gott: Der Mensch macht zahlreiche Umwege durch das Labyrinth des Lebens, um am Ende doch zu Gott zu kommen.

Das Labyrinth ist auch eine Möglichkeit, Kindern in einem Mikrokosmos spannend, aber doch völlig ungefährlich grundlegende (Sinnes-) Erfahrungen zu ermöglichen. Besonders dann, wenn Kinder auf ihrem Weg durch das Labyrinth über Brücken und Balken balancieren, Pflanzen und Früchte riechen und schmecken, Orte der Ruhe und des Rückzuges finden, Licht und Schatten im Tunnel oder unter Pergolen wahrnehmen, durch weiches, kühlendes Wasser waten sich beim Laufen über Wälle erhöhen und vertiefen, klingende Baumstämme hören oder sich in Gruben und Nestern in den Schutz der Erde begeben können, wird das Labyrinth zum Ort eines intensiven leibsinnlichen Lernens.

Bau eines Labyrinths, Anpflanzung der Büsche

Labyrinth im Bau

Das Labyrinth ein halbes Jahr später, die Büsche sind gewachsen

...ein halbes Jahr später