Von Höhen und Tiefen
Spielhänge und Spielhügel

Anlage eines Spielhangs

2 Tage später, der Spielhang mit Rutsche, Bepflanzung und Baumstamm-Stufenanlage

Spielhügel mit Aussichtsplattform und Tunnelröhre
Ein „Berg” ist sicherlich der Gipfel der Spielmöglichkeiten im Kindergarten-Außengelände, Höhepunkt der Spiellandschaft und gleichzeitig ein eigener vielfältiger Spielraum. Hier können Kinder klettern, rodeln, rufen und ihr Echo hören, sich verstecken, in die Weite schauen und den Überblick gewinnen, buddeln, Materialien transportieren, sich erhöhen und sich vertiefen, balancieren, sich treffen, Rückzugsräume finden, krabbeln und kriechen, hell und dunkel, Licht und Schatten, Kühle und Hitze erfahren, rutschen, sich den frischen Wind um die Ohren wehen lassen und mit Wasser spielen.
Der Hügel macht das Spielen mit Wasser besonders spannend. Das Element Wasser bekommt sein Gefälle um in Erd-, Holz- oder Steinrinnen fließen zu können, zu plätschern, gestaut zu werden und beim Öffnen des Dammes Schiffe und „Baumstämme” zu Tal zu tragen. Allerdings nehmen Wasser, Kinderschuhe, Schlitten mit zu wenig Schnee unter den Kufen immer wieder auch ein Stückchen Hügel mit nach unten. Das ist die Folge der Erdanziehungskraft. Wem ’s nichts macht, der lässt die Kraft gewähren, erlebt eine ständige interessante Veränderung im Außengelände.
Wenn ein Spielhügel in seiner Form dauerhaft sein soll, gestalten wir ihn mit Befestigungen, die alle gleichzeitig auch Spielmöglichkeiten sind: Baumstammtreppen, gezackte Baumstammaufstiege, Brücken und Stege, Höhlen, Versteckwäldchen, Tunnelröhren, Aussichtsplattformen, Stelzen- und Hockertrittwege und Wäldchen zum Verstecken und Schlecken.

Problem gelöst: statt des rutschigen Hangs eine Hangrutsche

Spielhügel mit Stollen – Natur-Erlebnis-Raum auf dem Schulhof